

Coachee
Das Wort Coachee kommt aus dem Englischen und bedeutet: der Gecoachte. SRcoaching nutzt viele Techniken aus dem Systemischen Coaching, ist aber speziell auf die Vorbereitung der (Eigen-) Behandlung einer Selbstregulationsstörung ausgerichtet.
Heilung
Der Begriff Heilung bezeichnet den Prozess der Herstellung oder Wiederherstellung der körperlichen und seelischen Integrität aus einem Leiden oder einer Krankheit, bzw. die Überwindung einer Versehrtheit oder Verletzung durch Genesung.
Messiedasein
Aus dem englischen Wort messy für unordentlich, schmutzig, schlampig entstand der Begriff Messie. Messies zeichnen sich vor allem dadurch aus, dass sie ihren Wohnraum durch Vermüllung und in extremen Fällen totale Verdreckung unbewohnbar machen. Dieser Vorgang wird manchmal von unverhältnismäßiger Tierhaltung begleitet, z. B. über 20 Katzen in einer kleinen Wohnung.
Selbstregulation
Die Selbstregulation oder die Homöostase (auch Homoiostase aus dem Griechischen - Gleich-Stand) bezeichnet in der Systemtheorie die Fähigkeit eines Systems, sich durch Rückkopplung selbst innerhalb gewisser Grenzen in einem stabilen Zustand zu halten. Der Begriff wurde 1929 von Walter Cannon eingeführt.
Paradigma, Paradigmenwechsel
Allgemein anerkannt ist die Definition von T. S. Kuhn, einem Wissenschaftstheoretiker, der als Paradigma ein vorherrschendes Denkmuster in einer bestimmten Zeit sieht. Paradigmen spiegeln einen allgemein anerkannten Konsens über Annahmen und Vorstellungen wieder, die es ermöglichen, für eine Vielzahl von Fragestellungen Lösungen zu bieten. In der Wissenschaft bedient man sich in diesem Zusammenhang auch oft Modellvorstellungen, anhand derer man beobachtbare Ereignisse zu erklären versucht. Als Paradigmenwechsel wird eine (oft radikale) Änderung des Blickwinkels auf ein wissenschaftliches Feld, auf dessen Paradigma, bezeichnet und dabei die Grundlage für eine Weiterentwicklung gegeben. Festgestellt wird dieser Wechsel von der betreffenden "Wissenschaftsgemeinde".
Synaptischer Spalt
Vesikel mit Neurotransmittern (1) befinden sich im präsynaptischen Neuron. Wenn ein elektrisches Signal (2), also eine Information, ankommt, entlässt das Vesikel Neurotransmitter (3) in den synaptischen Spalt. Diese Neurotransmitter binden (4) sich an einen Rezeptor (5) und aktivieren diesen. Dieses chemische Signal wird wiederum in ein elektrisches Signal (6) im postsynaptischen Neuron umgewandelt. Nach der vorherrschenden Theorie ist das Problem bei SRS-ADS-ADHS, dass die Wiederaufnahmerezeptoren (7) zu viele Neurotransmitter zurück in das präsynaptische Neuron befördern. Dadurch ist die Informationsübertragung gestört. Methylphenidat soll diesen Rücktransport verhindern, so dass die Informationsübertragung wie vorhergesehen stattfindet.
Bonner Forschern gelang es diese seit 1897 gültige Lehre zu widerlegen. Siehe Artikel Weniger Ordnung im Gehirn
Großhirnrinde
Die Fähigkeit zu geistigen Leistungen verdankt der Mensch in erster Linie seiner Großhirnrinde. In dieser zwei bis drei Millimeter dicken Schicht aus Nervenzellen, verarbeitet unser Gehirn permanent eine Unzahl von neuronalen Signalen und konstruiert daraus ein Bild der Wirklichkeit. Der Ursprung dieser Signale ist sowohl in den Sinnesorganen, als auch in den Hirnregionen die für die Erinnerung zuständig sind. Es wird davon ausgegangen, dass in den Pyramidenzellen Erinnerungsimpulse zu Gunsten aktueller Sinnesreize, die für die bewusste Wahrnehmung der Umwelt unverzichtbar sind, zeitweilig unterdrückt werden. Dieser Hemmungsmechanismus verhindert auch, dass alle sensorischen Hirnrindenareale in derart starker Erregung sind, dass eine bewusste und konzentrierte Wahrnehmung der Umwelt durch das Gehirn unmöglich wird.
Pyramidenzelle
Über Verästelungen, sogenannte Dendriten, erhalten die Neurofibrillen gleichzeitig Sinnes-Informationen und Erinnerungs-Information. Über die genaue Funktion der Neurofibrillen, die noch sehr wenig erforscht sind, ist z. Z. wenig bekannt.